Matthias Fromm

Open Science Enthusiast | Podcaster

Tag Archive for Wissenschaftskommunikation

Öffentlicher Wissenschaftler

Wir alle wissen, dass Wissenschaft nicht durch Hokuspokus betrieben wird, sondern durch fleißige Menschen, die hinter den Kulissen emsig forschen. Nur ein Bruchteil dieser Menschen tritt in die (mediale und damit breite) Öffentlichkeit, denn nur ein Bruchteil der Forschungsergebnisse dieser Welt dringen in medienwirksame Sphären vor. Viele andere Forscher bleiben lange, wenn nicht gar immer im Hintergrund. Dies allerdings ist ein Zustand, den man meines Erachtens ändern kann und sollte, wie ich mit dem anstehenden Podcast-Projekt versuchen möchte. Doch mit den uns mittlerweile zur Verfügung stehenden Web 2.0 Werkzeugen haben auch die Wissenschaftler selbst die Möglichkeit ihre öffentliche Wahrnehmung zu beeinflussen.

Grau Haare, Bart und Brille? Podcast jenseits des Wissenschaftler-Klischees

Ich bin ja, wie an vielen anderen Stellen schon mehrfach betont, ein großer Fan von Podcasts (seit einiger Zeit ja auch selbst Freizeit-Podcaster). Auch bin ich ein großer Fan von Wissenschaft, seinen Visionen, dem Blick über den Tellerrand hinaus, der Herausforderung sich immer wieder in neue Materie einzuarbeiten und die Zusammenhänge zu verstehen. Und hier kommt meine Idee in’s Spiel, die ich nun schon einige Zeit mit mir herumtrage, oder eher vor mir herschiebe: ich kombiniere beide Teile und mache einen Podcast zum Thema Wissenschaft und Forschung.

Interactive Science @ JLU

s ist ein wenig ruhig geworden hier, ich weiß – momentan haben einfach ein paar Projekte ihren Vorrang! Dennoch nehme ich die Gelegenheit wahr und weise auf eine bzw. eigentlich auf mehrere Termine hin, die mir gerade auf den Tisch geflattert sind.

In der Zeit vom 09. Juni bis zum 07. Juli werden in der Justus-Liebig-Universität Gießen neue Ergebnisse der vier Teilprojekte des Forschungsverbundes Interactive Science (übrigens auch bei den Scilogs) im Rahmen einer Vortragsreihe präsentiert.

Online-Befragung zur Wissenschaftskommunikation in Deutschland

Heute bin ich über den Twitter-Account des Deutschen Fachjournalisten-Verbands auf die frisch veröffentliche Studie des DFJV zur Wissenschaftskommunikation in Deutschland gestoßen, die sich in der Pressemeldung vollmundig mit der Überschrift “Der Weg aus dem Elfenbeinturm: Wissenschaft kommunizieren” ankündigt. Besagte Studie wurde vom DFJV finanziert und am Institut für Wissenschafts- und Technikforschung (IWT) der Universität Bielefeld durchgeführt. Genauer gesagt führte das Team Pansegrau/Taubert/Weingart/Förster eine Online-Befragung unter “…7.460 Wissenschaftler aus den übergeordneten Wissenschaftsbereichen Natur-, Lebens-, Ingenieur-, Geistes- und Sozialwissenschaften…” durch, wie u.a. aus der Pressemeldung und der Studie zu lesen ist. Die Studie kann über die Seiten des DFJV als PDF heruntergeladen werden – was ich mal getan habe, um sie mir genauer anzuschauen.

WWW.Wissenschaft.Und.Kommunikation

Alle paar Wochen wieder versuche ich mir einen Überblick über Bewegungen in der Blogosphäre mit besonderem Blick auf das Thema Wissenschaftskommunikation zu verschaffen. Ich verlinke ja hin und wieder einmal auf Beiträge, auf die ich in Blogs stoße. Mit diesem Beitrag möchte ich aber mal ein wenig genauer meine Quellen zum Thema vorstellen Blog – sozusagen mein eigenes Blogradar Wissenschaft(s)kommunikation.Warum also nicht mal öffentlich und an dieser Stelle? Probieren wir es doch mal – here we go.

Wissenschaft muss man früh (und verständlich) erklären…

Eine berufliche Tätigkeit in Wissenschaft und Forschung schien lange Zeit ein eher seltener Wunsch gewesen zu sein, ein leicht außergewöhnliches Berufsziel für junge Menschen. “In Deutschland kommen auf einen Ingenieur über 55 Jahre nicht einmal ein Junger unter 35 Jahre. In fast allen Industrieländern ist das Verhältnis mindestens zwei Junge auf einen Älteren.”, so der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft in seiner 2009′er Publikation “Nachhaltige Hochschulstrategien für mehr MINT-Absolventen”. Die MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) schien lange Zeit an Attraktivität verloren zu haben. Ob dafür nun gesellschaftliche Veränderungsprozesse wie gewandelte soziale Milieus, ein überfordertes Bildungssystem, oder aber grundlegende Einstellungsänderungen zu Technik und technologischem Fortschritt (bzw. seiner Unübersichtlichkeit) verantwortlich sind, sei einmal dahingestellt. Mittlerweile haben jedoch die meisten Akteure – angefangen von der Bundesregierung, über große Initiativen wie der MINT-Initiative, bis hin zu Unternehmen – die Wichtigkeit dieses Themas erkannt, oder aber erkennen müssen (Stichwort drohender Fachkräftmangel). Entsprechend sind bereits einige Aktionen (wie z.B. die Fraunhofer-Talent-School) geschaffen worden, die interessierten Menschen einen Einblick in die Welt der Wissenschaft und Technik ermöglichen sollen.