Leinen los für die Wissenschaft

Screenshot Ocean Blogs

Neben meinem Interesse für die Wissenschaft und meiner Leidenschaft für das Podcasting, hege ich vor allem eine Faszination (und mittlerweile eine tiefe Verbundenheit) für alles was mit dem Befahren der Ozeane zu tun hat.

Das Schöne an der Wissenschaft – und insbesondere der Wissenschaftskommunikation – ist nun, dass es mittlerweile viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gibt, die mit großer Leidenschaft und Faszination über ihren Arbeitsalltag bloggen. Besonders erfreulich ist, dass das Bloggen auch in einigen Wissenschaftsorganisationen bereits als ernsthafte Form der Wissenschaftskommunikation angekommen ist. Eines der Blogprojekte die ich seit Beginn an verfolge sind die Ocean Blogs ein “Blogportal der Kieler Meereswissenschaften” das gemeinsam vom Exzellenzcluster „Ozean der Zukunft“1 und dem [GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung in Kiel]2(http://www.geomar.de/) betrieben wird. Das Blogportal ist mit einer simplen Mission angetreten:

Oceanblogs will die Vielzahl an Aktivitäten im Bereich der Meeresforschung bündeln und einem größeren Publikum bekannt machen. Auf Oceanblogs schreiben Meeresforscherinnen und Meeresforscher über ihre Projekte, Expeditionen und diskutieren über wissenschaftliche Fragestellungen. Oceanblogs ist offen für alle, die in der Kieler Meeresforschung aktiv sind oder mit ihr kooperieren. Jeder User ist eingeladen, Inhalte zu kommentieren und Fragen an die Wissenschaft zu stellen.

Auf den verschiedenen Blogs findet man Berichte aus dem unterschiedlichsten Missionen und unterschiedlichsten Forschungsbereiche und -themen. Neben konkretem Forschungsvorhaben sind es vor allem die Berichte von Expeditionen wie die des Forschungsschiffes Sonne die für mich die Faszination des Portals ausmachen. Diverse Forschungsfahrten der Expeditionsschiffe finden sich im Archiv der Blogs –  spannende, interessante und unterhaltsame Beiträge von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus ihrem Arbeitsalltag rund um ihre eigene Forschung, aber auch die Seefahrt. Genau diese Verquickung von Forschungsthemen und der Beschreibung des Erlebnisalltags der Seefahrer auf Zeit macht für mich viel von der Faszination aus.

Ich finde auch den offenen Aufruf an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zur Nutzung des Blogportals eine gute Sache:

Sie sind Meeresforscherin oder Meeresforscher und wollen einen eigenen Blog aufsetzen. Wir beraten Sie gerne. Einfach eine E-Mail an presse@ozean-der-zukunft.de oder presse@geomar.de senden, und wir setzen uns schnellstmöglich mit Ihnen in Verbindung.

Für mich ist diese Art der Wissenschaftskommunikation eine der spannendsten Arten – die Erlebnisse direkt aus der Feder der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Zum Glück haben mittlerweile diverse Wissenschaftsorganisationen dies als einer lohnender Art der Kommunikation erkannt, so berichtet beispielsweise auch das Alfred-Wegener-Institut (AWI)3 mittlerweile freigebig über seine Expeditionen und lässt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bloggen (wie z.B. auf dem Eisblog).4 Gelungen fand ich im Übrigen auch das Blog-Experiment vom ZDF, bei dem ein Team von Wissenschaftsjournalisten auf einer Expedition des Forschungsschiffs Polarstern vom Alltag an Bord bloggte.

Da kann man nur hoffen, dass es Ihnen viele weitere Wissenschaftsorganisationen gleich tun.


  1. Der Kieler Exzellenzcluster ‘Ozean der Zukunft’ erforscht die Veränderungen der Ozeane in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft mit einem weltweit einmaligen Ansatz: Meeres-, Geo- und Wirtschaftswissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Mediziner, Mathematiker, Informatiker, Juristen sowie Gesellschafts- und Sozialwissenschaftler bündeln ihr Fachwissen in insgesamt elf multidisziplinären Forschergruppen. Ihre Forschungsergebnisse fließen ein in nachhaltige Nutzungskonzepte und Handlungsoptionen für ein weltweites Management der Ozeane. Das neue Forschungsprogramm setzt sich dabei eine verstärkte Wissensintegration zum Ziel. Dabei soll das grundsätzliche Verständnis des Ozeans zu wissenschaftlich fundierten Vorhersagen und Szenarien führen, um – in engem Dialog mit Entscheidungsträgern – zu einem nachhaltigen Management der Ozean beitragen zu können. (Quelle) 
  2. Das GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel ist eine der führenden Einrichtungen auf dem Gebiet der Meeresforschung in Europa. Aufgabe des Instituts ist die Untersuchung der chemischen, physikalischen, biologischen und geologischen Prozesse im Ozean und ihre Wechselwirkung mit dem Meeresboden und der Atmosphäre. Mit dieser Bandbreite deckt das GEOMAR ein in Deutschland einzigartiges Spektrum ab. (Quelle) 
  3. Das Alfred-Wegener-Institut forscht in der Arktis, Antarktis und den Ozeanen der mittleren und hohen Breiten. Es koordiniert die Polarforschung in Deutschland und stellt wichtige Infrastruktur wie den Forschungseisbrecher Polarstern und Stationen in der Arktis und Antarktis für die nationale und internationale Wissenschaft zur Verfügung. (Quelle) 
  4. Ganz allgemein finde ich hat die Helmholtz-Gemeinschaft ein gutes Händchen für das Bloggen – so finden sich in meinem Feedreader neben den Blogs des DLR auch weitere Helmholtz-Expeditionsblogs

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Geschichten mit Substanz

Screenshot Artikelbild auf Substanz1

Ich habe gerade ein tolles Stück wissenschaftsjournalistischer Arbeit gelesen und empfehle es bereitwillig weiter. Im gerade gestarteten Wissenschaftsmagazin Substanz hat sich Karl Urban2 ausführlich mit der Situation der amerikanischen Polarforschung nach dem Shutdown3 gewidmet:

Nur 16 Tage dauerte im Herbst 2013 die US-Haushaltssperre – doch diese 16 Tage genügten, um fast die gesamte amerikanische Antarktis-Forschung aus den Angeln zu heben. Und mit ihr die Karrierepläne hunderter Nachwuchsforscher. Die Geschichte einer Tragödie.

“Eingebrochen” ist nicht nur ein thematisch spannendes Stück, sondern (wie ich finde) gut recherchiert, argumentiert und aufbereitet. Zudem kommt es mit allerlei nettem Begleitmaterial (Fotos, Audio, Video) daher das nicht wie so oft üblich in Klickstrecken eingebunden sind, sondern in die Website4 integriert. Der Artikel ist, wie alle Artikel auf der Plattform nicht kostenlos, sondern kostet aufgrund seines Umfangs 3€, die man über Laterpay zahlt. So etwas empfehle ich gern weiter, ein absolut lesenswerter Artikel mit Substanz.

Apropos Substanz

In den vergangenen Jahren wurde allerlei mit den unterschiedlichsten journalistischen Formaten im Digitalen herumprobiert. Neue und alte Ideen wurden herumjongliert, kombiniert, ausprobiert, verworfen und so weiter. Die Diskussion was funktioniert, oder auch nicht, ist mit Sicherheit noch nicht beendet, langweilt mich aber schon jetzt ziemlich. Ich persönlich bin ein großer Fan von langen, ausführlichen Stücken wie man sie bspw. beim Aggregator Longreads findet. Ich mag auch gern die Stücke in denen Audio, Video und Text kombiniert wird. In Deutschland gab es in kürzerer Zeit ein paar dahingehende Initiativen wie Krautreporter, was ich mir persönlich nur kurz angeschaut habe und noch nicht Feuer und Flamme bin.5

Jetzt hat mit Substanz ein Wissenschaftsmagazin den Weg in die Welt gefunden, das genau diesen Weg beschreiten möchte. Und beim ersten Blick, auf das kürzlich gestartete, reine Onlinemagazin bin ich tatsächlich recht angetan. Der Auftritt ist optisch sicher Geschmacksache, sagt mir aber durchaus zu und ich bin froh, dass man hier mal einen leicht anderen Weg beschreitet. Die Beiträge auf Substanz sind nicht kostenfrei – kürzere Beiträge kosten 29cent, ausführlichere Beiträge 3€ und schlussendlich findet man diverse Abomöglichkeiten die von monatlich 9€ bis jährlich 108€ reichen. Das Bezahlmodell basiert technisch auf Laterpay, was wiederum den Vorteil mit sich bringt, dass Interessenten zumindest einmal hineinschnuppern können bevor sie zur Kasse gebeten werden, denn unter dem Claim Jetzt nutzen, später zahlen kann man Inhalte kaufen und sofort nutzen, muss aber erst zahlen sobald man Inhalte für insgesamt 5€ gekauft hat.

Die Macher hinter Substanz sind übrigens keine Neulinge auf dem wissenschaftsjournalistischen Parkett – Denis Dilba und Georg Dahm haben beide bis 2013 bei der deutschen Ausgabe des New Scientist6 gearbeitet. Dilba und Dahms haben für Substanz das Unternehmen Fail Better Media gegründet und eine Finanzierung neben eigenen Finanzen mit einem Crowdfunding bei Startnext komplementiert. Nach ihrer Idee befragt wie sie das Magazin zum Erfolg führen wollen und Leser zum Zahlen animieren wollen, sagt Dilba in einem Interview bei newsroom.de:

Die ganz einfache Antwort: Indem wir Geschichten bieten, die es nicht umsonst gibt. Erstens: Wir versuchen gar nicht erst, mit nachrichtengetriebenen Seiten wie Zeit Online oder Spiegel Online zu konkurrieren. Wir liefern die Einordnung, die großen, etwas zeitloseren Geschichten. Zweitens: Wir inszenieren jede Geschichte von Anfang an fürs Tablet, das wird ein völlig anderes Leseerlebnis als die klassische Kombi “Printgeschichte + leidlich relevante Bildergalerie + Youtube-Link”. Drittens: Wir wollen eine neue Tonalität in den Wissenschaftsjournalismus einführen. Ein Kollege hat unser Konzept mal als “Business Punk für Science-Leser” beschrieben. Das ist gar nicht so falsch.

Alles in allem hat mich der erste Eindruck von Substanz besonders in Hinblick auf die Qualität der Beiträge überzeugt und werde auf jeden Fall erst einmal regelmäßiger Konsument werden. Ich hoffe auf viele weitere spannende Geschichten und wünsche den Herren Dilba und Dahm unternehmerischen Erfolg und ein gutes und faires Händchen bei der Auswahl ihrer Autorinnen und Autoren!

Übrigens hat sich auch Wissenschaftsjournalist Marcus Anhäuser das Magazin nach dem Start angeschaut. Hier sein Eindruck in Videoform:


  1. Karl bloggt als AstroGeo bei den Scilogs und macht den gleichnamigen, sehr empfehlenswerten Podcast AstroGeo
  2. Definition Wikipedia: “Als Government Shutdown…wird in den Vereinigten Staaten die Lage bezeichnet, in der die Behörden der Bundesregierung ihre Tätigkeit zu großen Teilen einstellen und nur noch die als unerlässlich angesehenen Aufgaben erledigen. Der Regierungsapparat fährt bei einem solchen Shutdown herunter, wenn die bisherige rechtliche Grundlage für die Bewilligung von Haushaltsmitteln ausläuft und sich Senat, Repräsentantenhaus und Präsident nicht rechtzeitig über weitere Haushaltsmittel einigen, indem sie ein entsprechendes Gesetz beschließen.” Der Government Shutdown 2013 beeinflusste neben der Library of Congress unter anderem auch die NASA, oder das Smithonian Institute. 
  3. Disclaimer: Ich habe in Ermangelung eines Tablets nur die Web-Version ausprobiert, bin damit aber sehr zufrieden. 
  4. Bei Krautreporter habe ich immer den Eindruck viele der Beiträge in dieser oder zumindest ähnlicher Form schon einmal woanders gelesen zu haben, habe aber keine Ahnung ob dem wirklich so ist. 
  5. Der deutsche Ableger des britischen Wissenschaftsmagazins, der als 100%ige Tochter des Spiegel gegründet wurde, wurde 2013 nach nur kurzer Zeit wieder eingestellt. 
  6. Screenshot des Artikelbilds auf Substanz. 

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Newskonsum

Die aktuelle Folge vom Open Science Radio haben Konrad und ich dazu genutzt mal über unseren Newskonsum zu sprechen – es ging darum natürlich insbesondere um unseren Newskonsum mit Wissenschaftsbezug. Im Zuge dessen habe ich mal meine Podcasts-Subscriptions mit Wissenschaftsbezug aus meinem Podcastclient und meine RSS-Abos von Blogs mit Wissenschaftsbezug aus meinem Feedreader exportiert.

Wer also einen Blick werfen will, kann das gern hier tun:

Falls Ihr weitere Tipps habt, fühlt Euch herzlich eingeladen diese in den Kommentaren drüben beim Open Science Radio oder direkt bei Github als Commit loszuwerden. Danke!

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Lesenswertes rund um Open Science

Ich beschäftige mich ja nun seit einiger Zeit auch verstärkt mit Open Science. In der Tat hat sich mein Fokus ein wenig weg von Wissenschaftskommunikation hin zu Open Science in all seinen Facetten verlegt. Vielleicht macht auch dieses Blog ein Stück weit diese Entwicklung mit, allerdings habe ich genug andere Orte wo ich dazu schreibe und podcaste, sodass dieses Blog hier weiter ein bunter Strauß zu allerlei verschiedene Themen rund um Kommunikation und Wissenschaft bleiben soll.

Das Thema Open Science steht jedenfalls bei mir recht zentral in meinem Interessensfeld und findet ausreichend Platz in einem meiner Podcasts, dem Open Science Radio, aber auch in meinem Blog Offene Wissenschaft. Gerade in letztem habe ich kürzlich damit begonnen die lesenswerten Links aus meinem Feedreader auch dort kommentiert zu empfehlen:

Ich lese viel. Sehr viel. Leider komme ich bei weitem nicht dazu all die Informationen die ich lesend aufnehme entsprechend weiterzuempfehlen, sei es als Tweet, Post oder Blogpost. Das möchte ich allerdings ändern und gleichzeitig dieses Blog hier wieder ein bißchen beleben.

Also habe ich meinen Feedreader als Grundlage genommen, in dem sich mittlerweile gut 400 Abonnements von Blog-RSS-Feeds  zu allen möglichen Themen befinden. Empfehlenswerte Links teile ich als Bookmarks zu Pinboard und kommentiere sie in der Regel, damit deutlich wird warum ich diese empfehlen und dies hier nicht all zu sehr als “automatische Linkschleuder” funktioniert. Sobald dort 3 Links mit entsprechendem Tag vorliegen, zieht sich das WordPress-Plugin Postalicious diese Links und postet sie.

Wenn Euch dies stört oder nervt, dann lasst es mich wissen, dann denke ich darüber nach die Linkempfehlungen vielleicht in einen eigenen RSS-Feed zu packen, damit sie diesen Blogfeed nicht unnötig verstopfen. Ich werde natürlich weiterhin auch “richtige” Posts hier verfassen.

Darüber hinaus hat sich kürzlich eine kleine Kooperation mit den Kollegen von der österreichischen Open Science Bewegung ergeben. Stefan Kasberger hat mich im Nachgang zu unserem Gespräch für das Open Science Radio gefragt ob ich nicht Lust hätte zu einer Art Newsletter bzw. monatlichen Blogpost beizutragen. Was ich spannend finde und fortan tun werde:

Wie heißt es immer so schön? Tue Gutes und rede darüber. Und auch wenn dieses Bonmot von diversen PR-Veranstaltungen dieser Welt zum Credo erkoren wurde (und nicht selten ad absurdum geführt wurde), trifft das doch besonders auf die Bereiche zu in denen man selbst aktiv ist, oder deren Aktivitäten man gern unterstützt. Von daher ist es mir ein Vergnügen mich redaktionell beim Monthly Sum-Up zum Thema Open Science zu beteiligen den die Kollegen Stefan Kasberger, Chris Kittel und Peter Kraker aus Graz in’s Leben gerufen haben. Und da darin auch noch einmal erklärt wird worum es geht, hier gleich die erste Ausgabe dieser monatlichen Edition, wie er am 11. Oktober drüben auf dem Open Science Blog der Kollegen Stefan und Chris erschienen ist.

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Bohemian Gravity!

ch weiß, ich weiß…es war schon in jedem Blog, in jedem Twitter-Account und jeder Facebook-Timeline. Aber es ist einfach zu gut, um es hier nicht auch noch einmal zu bringen, denn Tim Blais hat sich extrem viel Mühe mit Text, Gesang und Video gegeben und dabei ein großartiges Stück Wissenschaftskommunikation “bottom-up” geschaffen.

 

Interview zu allerlei Aspekten im Spannungsverhältnis Internet und Wissenschaft

Vor einiger Zeit fragte mich Andrea Jonjic ob ich Ihr im Rahmen eines kleinen Interviews für das sicherheitspolitik-blog ein paar Fragen rund um Internet und Wissenschaft, Open Science, Open Access, Wissenschaftscrowdfunding und der Wissenschaftsbloggerei beantworten könnte. Das habe ich selbstverständlich gern getan und das Interview ist heute erschienen.

 

Cosmos

Die 1980er Jahre haben neben Frisuren- und Modeverbrechen auch einiges an guter Musik hervorgebracht und nicht zuletzt auch großartige Fernsehserien mit wissenschaftlichem Hintergrund. Eine der besten war wohl Comos: A Personal Voyage in der der großartige Carl Sagan das Universum so verständlich zu erklären vermag wie kaum ein anderer.

Vor einiger Zeit schon gab es die fantastische Nachricht, dass die damals in 13 Teilen laufende PBS-Serie neu aufgelegt wird – Comos: A Spacetime Odyssey. Okay, ich vermute die Entscheidung war “recht leicht”, aber die Entscheidung für einen Nachfolger von Sagan dürfte schwierig gewesen sein, könnte ich mir zumindest vorstellen. Hier kommen wohl bloß die Großkaliber der Wissenschaftsvermittlung in Frage kommen – so jemand vom Schlage Brian Cox. Ich freue mich, dass FOX hier aus meiner Sicht eine sehr gute Entscheidung getroffen hat und Neil DeGrasse Tyson für den Job gewinnen konnten, jenen Astrophysiker und Wissenschaftskommunikator der, ähnlich wie Sagan, in einer unendlich eloquenten, aber sehr unterhaltsamen und manchmal sogar spitzen Art und Weise die kompliziertesten Dinge zu erläutern vermag. Auf der Comic Con gab es jetzt den ersten Trailer zu sehen, die Serie selbst soll 2014 auf die Bildschirme kommen.

Ach ja, noch eine kleine Kostprobe eines echten “Degrasse Tyson” aus seinem sehr zu empfehlenden Buch Death by Black Hole:

“[I]f an alien lands on your front lawn and extends an appendage as a gesture of greeting, before you get friendly, toss it an eightball. If the appendage explodes, then the alien was probably made of antimatter. If not, then you can proceed to take it to your leader.”

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NASA und ESA gehen mit offener Kommunikation voran

Die NASA macht uns – wie ich persönlich zumindest finde – seit einigen Jahren einiges vor in Sachen Wissenschaftskommunikation, wissen sie doch diverse Social Media Kanäle auf fast schon natürliche Art und Weise in ihre Kommunikation einzubinden. Flickr, Facebook, Youtube, UStream, Twitter…all das nutzt die NASA, oder lässt es ihre Astronauten und irdischen Wissenschaftler beinahe freimütig-anmutend nutzen.

 

Braucht die Wissenschaft mehr Marketing? #fwk2012

Mir fällt es offen gestanden etwas schwer einen Rückblick zum diesjährigen Forum Wissenschaftskommunikation zu verfassen. Nicht, weil ich nicht auch in diesem Jahr wieder Bekannte und viele neue und nette Menschen kennengelernt hätte, und auch nicht, weil ich nicht auch viele interessante Gespräche geführt hätte. Vor allem fällt es mir schwer, weil all dies eigentlich nicht viel mit dem Inhalt dieser Veranstaltung zu tun hat.