Nutzung von Social Media Tools unter Studenten der Kommunikations- und Medienwissenschaften

Vor Kurzem führte ich ein Gespräch mit einem Dozenten eines Studiengangs der Medienwissenschaften, welcher sich darüber beklagte, dass seine Studenten zwar Medienwissenschaften studieren würden, jedoch kaum jemand selbst öffentlich kommunizieren würde. Es gäbe zwar Studenten die während eines Praktikums in Zeitungs- oder Zeitschriftenredaktionen geschreiben hätten, jedoch würde nur ein sehr kleiner Teil permanent publizistisch tätig sein. Verständlicherweise war jener Dozent nicht besonders begeistert von so wenig Engagement in einem solch kommunikativen Feld.

Einmal für das Thema sensibilisiert,  fiel mir in den folgenden Tagen auf (z.B. via Twitter), dass besagter Dozent nicht allein mit seinen Klagen war. Anscheinend gibt es mehrere Lehrende in kommunikations- und medienwissenschaftlichen Studiengängen, die Studenten eben solcher Studienfächer magelnde Initiative unterstellen.

Kurzerhand habe ich mich also entschlossen die Möglichkeiten des Web 2.0 zu nutzen und via twtpoll eine Umfrage zu diesem Thema zu starten. Das Erkenntnisinteresse dieser Mini-Umfrage liegt also darin, herauszufinden welche Social Media Applikationen Studenten der Kommunikations- und Medienwissenschaften selbst aktiv nutzen.

Die Umfrage wird bis zum 14. November noch via http://twtpoll.com/r/tliusd zu erreichen sein.

Nach ca. 5 Stunden gab es bereits 35 Votings, ich hoffe es finden noch ein paar mehr Besucher zur Umfrage, damit die Ergebnisse eine begründete Interpretation zulassen. Über weitere aktive Beteiligung freue ich mich selbstverständlich sehr.

Die Auswertung gibt es dann hier im Blog.

Trendstudie zu Wissenschaftskommunikation

Der Original-Post ist im Blog [sic] Science & Innovation Communication erschienen.

Welche Ziele, welchen Selbstanspruch und welche Perspektiven hat die deutsche Wissenschaftskommunikation heute – nach vier Jahrzehnten? Droht ihr beispielsweise durch “Social Media” eine Reduzierung auf 140 Zeichen, oder kommt es endlich zu dem lang ersehnten, vertrauensbildenden Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft? Was heißt das für die Veränderungsbereitschaft der Bevölkerung gegenüber neuen Technologien? Machen Blogs den Wissenschaftsjournalismus überflüssig? Oder kommt ihm vielmehr als investigative Instanz eine neue Rolle zu? Muss vielleicht die Wissenschafts-PR künftig mehr “verführen” als “informieren”?

Solchen Fragen geht die „Trendstudie Wissenschaftskommunikation” nach (http://www.wk-trends.de), unter anderem in sechs Umfragen für Branchenvertreter aus Journalismus und PR, Bildungs- und Eventbereich sowie natürlich für Wissenschaftler und Kommunikationsforscher.

Die Ergebnisse werden auf dem „Forum Wissenschaftskommunikation” von Wissenschaft im Dialog WiD am 1. Dezember präsentiert.

Die Umfrage nimmt in etwa 5-10 min in Anspruch. Unter den Teilnehmern der einzelnen Studienabschnitte werden dann iPods der neuesten Generation verlost.

Weitere Informationen zur Trendstudie findet man unter:
http://www.wk-trends.de

Direkter Link zur Umfrage:
http://wk-trends.limequery.net/index.php?sid=27188〈=de

Tweets zu den Zwischenergebnissen:
http://twitter.com/innovisions

Die (Zwischen-)Ergebnisse der Studie werden dann bei ScienceBlogs diskutiert: http://www.scienceblogs.de/sic/

Weitere Information zum Forum Wissenschaftskommunikation findet man auf den Seiten des WiD:
http://www.wissenschaft-im-dialog.de/wissenschaftskommunikation/forum-wissenschafts-brkommunikation.html