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Die ISS erkunden

Ich mag es ja in komplexe Dinge hineinzuschauen. Ich durfte mal auf ein kleineres Containerschiff, ins Cockpit eines Linienjets und beim Besuch des ESOC in Darmstadt mal das Rosetta Engineering Model (leider nur durch die Scheibe) betrachten – alles schon ziemlich imposant ob der ganzen verbauten Technik.

Aber manche Dinge sind entweder so exklusiv, oder so fern, dass man keinerlei Hoffnung hegen darf jemals auch nur den eigenen Blick direkt darauf oder hinein zu werfen. Ein solches Objekt ist die ISS. Zum Glück hat Samantha Cristoforetti1 kurz Ablauf ihrer Zeit auf der ISS noch ein paar Fotos von den einzelnen Modulen gemacht und die ESA hat dankenswerter Weise ein bißchen Zeit investiert um daraus eine virtuelle Führung durch die Raumstation zu basteln. Lohnt sich natürlich besonders im Fullscreen-Modus:

Screenshot ISS Virtual Tour (ESA)

Screenshot ISS Virtual Tour (ESA)

Derzeit geht die Tour über die Module Kibo, Columbus und Destiny bis zum Node 1, dem Unity Modul. Der russische Teil der ISS soll aber bald folgen.


  1. Über Ausbildung erzählt sie in Folge 11 des Raumzeit Podcast, was sehr zu empfehlen ist. 

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Mein veränderter Medienkonsum bzw. Mediennutzung

Mir fällt in letzter Zeit (insbesondere seit ein paar Wochen) vermehrt auf wie stark sich mein Medienkonsum, aber auch meine Mediennutzung in den letzten 1,5 Jahren (geschätzt) verändert hat.

Ein Großteil meines Medienkonsum machte schon immer der Konsum von Blogs (derzeit über 400 Abonnements) und Podcasts (derzeit ungefähr 140 Abonnements) aus. Beides abonniere ich als RSS-Feeds. Blog-Feeds laufen bei mir als RSS in Feedbin auf, um gelesen und geteilt zu werden, was für mich verlässlich funktioniert. Die Podcasts-Feeds laufen bei mir immer mal wieder in unterschiedliche Podcast-Clients, aber in der Regel nutze ich (eher frustriert als zufrieden) Instacast. Der Konsum von Blogs und Podcasts macht tatsächlich gut 80% meines gesamten Medienkonsums aus.

Bis 2013 habe ich auch ziemlich intensiv Twitter und Facebook genutzt, 2013/14 kam dann App.net hinzu. Hier hat sich einiges verändert. Twitter konsumiere ich zu 90% lesend und wenig schreiben (im Vergleich zu früher) – insgesamt macht Twitter noch gefühlte 20% meines Medienkonsums aus. Facebook nutze ich nur noch selten, App.net nutze ich so ziemlich gar nicht mehr.

Solche Medien die man landläufig eher als klassische Medien bezeichnen würde, konsumiere ich tatsächlich nur noch selten, habe aber nie das Gefühl unterinformiert zu sein. Ich konsumiere noch ein paar journalistische/wissenschaftsjournalistische Projekte wie bspw. das Wissenschaftsmagazin Substanz oder wissenschaftliche Journale wie PeerJ.1 Wenn machbar und von diesem Magazinen/Journals angeboten laufen auch hier die für mich relevanten Themen per RSS in den Reader.

Auch die Produktion eigener Podcasts habe ich zurückgeschraubt und betreibe derzeit aktiv nur noch die Formate Open Science Radio und Phonolog. Dafür blogge ich wieder aktiver auf diesem Blog, bzw. auch auf Offene Wissenschaft.

Es ist mir ehrlich gesagt zu anstrengend zu analysieren welche Gründe da im einzelnen dahinterstecken, aber zumindest ansatzweise kann ich mir das Ganze recht gut erklären:

  • Blogs und Podcasts via RSS: hier ist meine Nutzung gleichbleibend hoch (oder sogar tendenziell steigend), weil ich es einfach liebe Themen aufbereitet zu bekommen, (teils) scharfe Analysen und Meinungen anderer schlauer Leute zu hören.2 Die Lieferung als RSS ist für mich seit über 10 Jahren die komfortabelste Art mein eigenes News-Mag zusammenzustellen.
  • Twitter: hier hat meine aktive (ergo schreibende) Nutzung besonders aufgrund zweier Gründe stark nachgelassen. Zum einen ist mein Zeitkontingent um Twitter zu folgen berufsbedingt vehement heruntergegangen. Zum anderen ist es mir aufgrund des Umgangs miteinander, aber auch der diskutierten Themen oftmals zu anstrengend.3 Dennoch gibt mir Twitter doch noch etliche Male wertvolle Infos – besonders auch in Form von Feedback meiner Fragen.
  • Facebook: neben meinem geschrumpften Zeitkontingent, gibt es sicher viele kleine Gründe warum ich Facebook mehr und mehr aus meiner privaten wie beruflichen Nutzung verloren habe – darunter technische (wie nervige Interfaces und kaum mehr kontrollierbare Timeline4), wie auch soziale.
  • App.net: habe ich mittlerweile nahezu vollständig verdrängt – vielleicht am ehesten aufgrund eines psychologischen Aspekts: ein Service dessen Entwicklung eingestellt ist, kommt mir merkwürdig vor und fühlt sich in der Nutzung nicht mehr gut an.
  • eigenes Podcasting: hier habe ich einige Projekte dauerhaft auf Eis gelegt, mir fehlt schlichtweg einfach die Zeit.
  • eigenes Bloggen: hier versuche ich bei aller Zeitnot wieder aktiver zu werden. Das eigene Schreiben hilft mir beim Verfassen von Gedanken, Ideen, Kritik etc. – vor allem aber ist es eine virtuelle Gedächtnisstütze (insbesondere Offene Wissenschaft).

Wie gesagt, weitergehend habe ich das Ganze nicht analysiert und habe dazu auch wenig Lust. Schlecht anfühlen tut sich die Entwicklung jedenfalls nicht.


  1. alles abseits dessen, was ich beruflich lesen muss/kann/soll. 
  2. zugegeben ist hier natürlich eine Reihe von Angeboten enthalten, die eher unterhaltend als informativ sind, wobei die Trennlinie hier selten wirklich trennscharf zu ziehen ist. 
  3. Ja, ich weiß, dass das von meiner eigenen Filterbubble abhängt. Und ja, ich weiß wie man Diskussionen mutet. Next. 
  4. Wenn es denn spannende Diskussionen gibt, entgehen mir diese mitunter, weil sie nicht mehr in meiner Timeline auftauchen, oder verschachtelt an mir vorbei ziehen. 

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Newskonsum

Die aktuelle Folge vom Open Science Radio haben Konrad und ich dazu genutzt mal über unseren Newskonsum zu sprechen – es ging darum natürlich insbesondere um unseren Newskonsum mit Wissenschaftsbezug. Im Zuge dessen habe ich mal meine Podcasts-Subscriptions mit Wissenschaftsbezug aus meinem Podcastclient und meine RSS-Abos von Blogs mit Wissenschaftsbezug aus meinem Feedreader exportiert.

Wer also einen Blick werfen will, kann das gern hier tun:

Falls Ihr weitere Tipps habt, fühlt Euch herzlich eingeladen diese in den Kommentaren drüben beim Open Science Radio oder direkt bei Github als Commit loszuwerden. Danke!

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Was so in letzter Zeit bei mir ins Internet fiel

funnel-speakerSo, für alle die es die Tage vielleicht verpasst haben (und natürlich die es auch interessiert), möchte ich auch hier mal einen Hinweis auf die Podcasts ablegen die ich den vergangenen zwei Woche veröffentlicht habe:

Bei den Transiente Sichten habe ich mit Martin Leonhardt vom freiheitenwelt.de Blog über das Reisen im Allgemeinen und seine gestern gestartete Weltreise im Speziellen gesprochen:

Ich würde gern reisen, viel reisen. Aber wie bei vielen anderen auch reduziert sich bei mir die Reisezeit in der Regel auf ein oder zwei Urlaube im Jahr. Das ist okay, ich würde mich aber auch freuen, wenn es mehr wäre. So wie mir, dürfte es vielen Menschen mit dem Reisen gehen. Dann aber wieder gibt es Menschen bei denen man fast sagen könnte, dass sie unterwegs daheim sind. Menschen, bei denen das Reisen elementarer Bestandteil ihrer Person ist. So ein Mensch dürfte Martin Leonhardt sein. Martin ist viel gereist, sowohl beruflich, als auch privat. Er reist auch gern mal mit dem Motorrad mitten im Dezember von Deutschland an’s Nordkap. Jetzt steht er wieder vor einer Reise, einer sehr langen Reise – es geht um die Welt. Nur ein paar Tage vor seinem Aufbruch habe ich mit ihm gesprochen. Natürlich über das Reisen.

Den Podcast gibt es hier: http://www.transiente-sichten.de/2013/10/freiheitenwelt-ts007/

Gestern habe ich bei den CollaborativeRockers unsere 30. Folge veröffentlicht. Wir haben mit Jakob vom Todescast über Wacken und den „Sell out des Metal Festivals“ gesprochen:

Es ist schon ein bißchen her, dass die Herren crK und crM ihre Kadaver auf ein Festival geschleppt haben. Dennoch geht uns das Thema nicht am Allerwertesten vorbei, wir beäugen jedes Jahr auf’s Neue die anstehende Festivalsaison. Bei der Verbindung von Metal und Festivals dürfte eine der ersten Assoziationen natürlich das Wacken Open Air sein. Und da wir erstens bereits selbst einige Male auf Wacken waren, zweitens im nächsten Jahr wieder auf Wacken sein werden und drittens immer mal wieder über Wacken reden (z.B. über dessen Ausbau und Kommerzialisierung) haben wir gedacht, dass wir doch mal ausführlich darüber “On Air” sprechen könnten. Dazu haben wir uns Jakob als Verstärkung geholt, der bisher jedes Wacken mitgenommen hat und außerdem auch an Bord der Full Metal Cruise war. Wir waren alle etwas angeschlagen, wünschen aber trotzdem viel Spaß! m/

Den Podcast findet Ihr hier: http://www.collaborativerockers.de/2013/10/folge-xxx-world-wide-wacken-cr030/

Bereits in der vergangenen Woche gab es die sechste Folge Phonolog.fm in der wir mit Tobias Fleig über Kinotonproduktion gesprochen haben:

Tobias Fleig ist Tonmensch. Genauer gesagt, ist Tobias Mischtonmeister und sorgt für den guten Ton. Noch genauer gesagt, kümmert sich Tobias um die Vertonung vor allem von Kinofilmen. Das reicht uns eigentlich als Grund um ihn einmal einzuladen und mit ihm über dieses spannende Thema zu sprechen. Viel Spaß!

Das Ganze könnt Ihr hier nachhören: http://phonolog.fm/2013/09/phl006-der-gute-ton-im-kino/

Ebenfalls in der vergangenen Woche gab es die 12. Folge des Open Science Radio in der ich mit Stefan Kasberger über die Open Science Bewegung in Österreich gesprochen habe:

Bisweilen lohnt der Blick über die eigenen Landesgrenzen hinaus. Im Bereich Open Science tendiert man dazu seinen Blick dann gen Großbritannien oder in die USA zu richten. Aber auch bei den eigenen Nachbarn gibt es Bewegung zum Thema Open Science. Stefan Kasberger ist einer der aktiven Köpfe die sich dem Thema in Österreich annehmen. Er war in Berlin und wir haben die Chance genutzt und werfen einen gemeinsamen Blick auf die österreichischen Open Science Aktivitäten.

Hörbar ist das Ganze hier: http://www.openscienceradio.de/2013/09/osr012-open-science-in-oesterreich/

So, genug der Werbung. Weitermachen und danke für die Aufmerksamkeit!

Bild: Station Bullhorn von Nate Beaty auf flickr.com (CC BY-NC-SA 2.0)

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Kleiner Hinweis in eigener Sache: Rum.Gelaber

Bild von rumgelaber.de

Ich war Anfang der Woche bei Lars Reineke im Rum.Gelaber Podcast zu Gast. Vom Namen ausgehend ließe sich hier sicher eine eher sinnbefreite Schnackerei zweier Personen vermuten, aber Lars schafft es in der Regel doch immer wieder interessante und alles andere als sinnlose Gespräche mit seinen Gästen zu führen.

Ob das auch uns gelungen ist, überlasse ich dem Urteil anderer. Wir haben jedenfalls fast 2 Stunden lang über eine ganze Reihe von Themen gesprochen, darunter unter anderem auch über Gespräche in verschiedenen Kanälen, Gesprächsführung im Allgemeinen, das Bloggen und natürlich auch über das Podcasting (wo ich ein bißchen meine kleinen Podcastproduktionen aufdröseln durfte).

Zum Podcast geht es bitte hier entlang.

Mir hat’s Spaß bereitet, an der Stelle also noch einmal herzlichen Dank an Lars für die Einladung!

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