Schmieriger Abgang von Shell beim Berliner Science Slam

Was kann schon schiefgehen, wenn ein Mineralölkonzern wie Shell eine PR-Agentur wie Burson-Marsteller beauftragt einen Science Slam auszurichten?

Erstens: der Verdacht des Greenwashings liegt extrem nah.

Zweitens: die auftretenden Forscher nutzen die Gelegenheit sich mit ihren Vorträgen direkt gegen den Mineralölriesen und seine verantwortungs- und gewissenlose Umwelt- und Sozialpolitik zu wenden.

Und drittens: einige Forscher gehen noch weiter und hacken das Event bis zum Abbruch wie bei Metronaut zu lesen ist:

Den krönenden Abschluss machte ein Aktivist, der eine Maschine mitgebracht hatte, die als CO2-Rückgewinnungexperiment getarnt war. Die Maschine verspritzte schwarzen Ölschlamm auf Bühne und Publikum – und brachte die hässliche Fratze des 500-Milliardenkonzerns direkt ins hippe PR-Event im Berliner Tempodrom. … Bei Science Slams entscheidet das Publikum darüber, wer den Preis gewinnt. Es entschied sich für den Aktivisten mit dem Ölschlick. Doch die Veranstaltung wurde abgebrochen…

Veröffentlicht von Matthias

Born '81. Berlin-based. Science Fan | Open Science Enthusiast | Podcaster Science Communication & -PR | Education & E-Learning | Rock'n'Roll | Metal | Sailing | Podcasting Jack of all trades, master of none.

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